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19.8.2008 von ConstanzeReinhardt.
Hallo an alle Reiselustigen!!!
Wie immer kurzfristig und spontan entschlossen, sollte es uns diesen Sommer nach Albanien ziehen.
Es war ein einmaliges Erlebnis, was wir keines Wege rückgängig machen würden.
Unser 3 Sterne Hotel “Oaz” in Durres war direkt am Strand und somit zum Entspannen ideal.Nach unserem 2 Stündigen Flug konnten wir von unserem Balkon den wunderschönen Sonneruntergang genießen.
Unser Zimmer war soweit ok, nur das Bad war ein wenig klein. Für welche, die viel erkunden und unterwegs sind, ist es jedoch vollkommen ausreichend. Unsere Reise war mit Früstück gebucht, dass ein wenig spärlich ausgefallen ist und nicht viel Abwechslung bat. Abends dann haben wir Restaurants ausfindig gemacht, wo man die leckere mediterane Küche in großen Zügen genießen konnte. Man kann für zwei Personen mit Getränken und umfangreichen Essen für ca. 10 Euro essen, was immer sehr empfehlenswert war!
Wenn man ein wenig Englisch kann und mit dem Wörterbuch ein paar “Brocken” in Albanisch versucht zu sprechen, kommt man jederzeit weiter, denn die Menschen sind sehr hilfsbereit und höflich!
Unser Hotel war auch sehr Familienfreundlich, da der Strand sehr flach ist Kinder ideal baden können. Auch die Temperaturen des Pooles und es Meeres waren sehr angenehm. Und ein freundlichen Personal hatte man jeden Tag.
Bis jetzt findet man in Albanien leider noch wenig Deutsche und somit muss das ausgebaut werden!!!!
Mfg C. Reinhardt aus Thüringen
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13.8.2008 von admin.
Liebe Albanienfreunde,
Unsere Reise nach Albanien (Juli ´08) hat alle unsere Erwartungen übertroffen.
Das war auch nicht schwer, da wir uns sehr wenig erwartet haben, bzw. ein leichte Unsicherheit vorhanden war: wie schaut der Grenzübergang aus, wie sind die Straßen, wie sind die Menschen, wie ist das Essen…
Als wir an die Grenze Montenegro-Albanien angelangt waren, hat ein Zollbeamte 10 EUR als Maut (Zollgebühr oder etwas ähnliches) verlangt – die Quittung haben wir aber nicht bekommen. Und das war der einzige schwarze Fleck in dieser Hinsicht.
Die Straße bis Shkoder ist in schlechtem Zustand, und Shkoder könnte auch Straßenreinigungsdienst gebrauchen.
Ab Shkoder bis Durres ist dann eine sehr gepflegte Schnellstraße. Es sticht ins Auge: viele Tankstellen und Überschriften: „LAVAZHE“. An einer Tankstelle haben wir getankt und gefragt ob wir ein Lavazhe trinken können (wir dachten es ist eine Kaffeesorte) .Die Bedeutung von Lavazhe ist: Autowäsche. *Lachen* .
Unser Hotel OAZ ist ca. 4km südlich vom Durres – Richtung Kavaje, und als wir angekommen waren, waren wir erfreut : Klimaanlage funktioniert, Hotel sauber, Zimmer gepflegt.
Frühstück war schön, und wir haben zusätzlich Mittagsessen für die Gesamtdauer bestellt . Menü kostet 6 Euro /Person. Etwas neues haben wir erlebt: jedes Zimmer hat einen Strandschirm und 2 Liegestühle: keine Eile um Liegeplatz zu finden. Die Strände von Hotels waren sauber (dort wo kein Hotel vorhanden – kein sauberer Strand). Das Meer war angenehm warm und die Wellen haben uns viel Spaß gebracht.
Ein großes Problem ist die Müllentsorgung. Als wir dort ankamen sahen wir lauter Müllberge neben der Straße. Auch die Stadt Durres ist durch unzählige Baustellen sehr reinigungsbedürftig, und der Verkehr ist auch ein Problem. Was ins Auge sticht, sind die vielen großen neuen Hochhäuser mit entweder USA oder deutsche Fahne. Auf den Gehsteigen kommt man sehr langsam voran, vor allem in der Nacht. Die Musik in Durres ist sehr amüsierend, oft gibt es auch Live-Musik.
Die Hauptstadt Tirana ist allerdings sauberer als Durres. Die Straßen sind mit Bäumen oder Blumen beschmückt. Jedoch ist ebenfalls dort Verkehr ein wachsendes Problem wie in vielen Städten am Balkan. Auf dem Weg nach Tirana sahen wir viele Bunker – Hinterlassenschaft einer Vergangenheit, aber Tirana selbst hat sich als moderne Stadt gezeigt mit neuen Fassaden und interessanter Geschichte.
Essen in Albanien ist ähnlich wie in anderen Balkanstaaten: gut und günstig.
Die Menschen sind aber sehr freundlich und zuvorkommend. Unsere Tochter hat sehr schnell eine albanische Freundin gefunden und die ganze Zeit zusammengeschwommen. Überall ist zu sehen, dass das Land sich in einer Entwicklungsphase befindet, und dass die Menschen willig sind, eine bessere Zukunft zu schaffen.
Die Reise war eine Reise Wert. Es ist zu empfehlen ein bisher unbekanntes Land zu besuchen.
Familie Duhan
Wien
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11.8.2008 von admin.
Wir können nur sagen: Albanien ist ein Traum! Schon die Abwicklung am kleinen Grenzübergang Muriqan war eine Sensation - innerhalb von 7 Minuten waren die Formalitäten erledigt (Einreisegebühr pro Person 10 €, Zettel fürs Auto > Vito 2 €/Tag Abrechnung bei Ausreise). Die Grenzer waren total nett und erfreut (im ersten Moment eher überrascht!), dass wir in ihrem Land bleiben und nicht nur eine Schnupperfahrt auf dem Weg nach Griechenland machen.
Ausgangspunkt für die Besichtigung von Berat, Kruja, Durres, Tirana und die Umgebung von Kavaja - auch mit dem Fahrrad – war die prima Ferienwohnung im KLA & XHU Resort, Mail i Robit (Reihen- und Appartementhäuser, Hotel). Diese mussten wir leider nach 10 Tagen aufgeben, weil es aufgrund der teilweise schlechten Straßen nicht möglich war, das Land vom Standort aus zu erkunden. Bis auf Dhermi haben wir keinen der von Volker Grundmann erwähnten Wohnmobil-Stellplätze probiert, da Hotels/Pensionen gut und günstig sind (DZ/DU/WC außerhalb Tirana ca. 20-25 €, Hotel Kruja in Tirana nahe Skanderbegplatz 50 €). Abgesehen davon ist es einfach toll, am Abend durch Dörfer/Städte zu bummeln und in einem der vielen Restaurants gut zu essen.
Die Sanierung der Hauptroute Nord-Süd, also von Montenegro bis Griechenland, ist bis Lushnja (etwa mittig) abgeschlossen, ab da muss man mit einem Schnitt von ca. 30 km/h rechnen. Neu ist die Straße über den ca. 1.050 m hohen Llogara-Pass (Naturschutzgebiet), von dem man bei der Abfahrt auf die tief unten liegende Felsküste mit kleinen Sandbuchten sieht. Dörfchen ziehen sich steil die Hänge empor, runter zum Meer können die Zufahrten schwierig sein, aber es lohnt sich: Auf einer abschüssigen Holperpiste, die alles im Auto in Bewegung setzte, gelangten wir an einen “Postkarten-Strand” (Dhermi) mit Restaurant und Bungalows! Kein Wunder verbrachten hier Ausländer (u.a. Franzosen, Engländer, Italiener), die vermutlich in Albanien arbeiteten, mit ihren Familien das Wochenende! Unser Wohnmobil stand direkt am Meer, das Essen (Fisch, Lamm, Salat, Ofenkartoffeln) war perfekt - Herz, was begehrst du mehr?
Nach Saranda im Süden ging’s über Gjiorkastra gemächlich Richtung Korça. Unterwegs besuchten wir natürlich Syri i Kalter, und statt zu campieren wurde in einer neuen Pension in Boboshtica, dort steht ein Speiselokal am anderen, übernachtet. Entlang dem Ohridsee fuhren wir über Elbasan zum 3. Mal nach Tirana, weil die Hauptstadt einfach klasse ist. Am Abend sind Moschee, Uhrturm und die Gebäude um den Skanderbegplatz schön beleuchtet, und das pulsierende Leben kann man bei einem hervorragenden Menü (z.B. Fischrestaurant “Rozafa”) beobachten. Wer Zeit hat, wird sich tagsüber mindestens 2 Stunden im Drehrestaurant vom “Vodafone”-Tower aufhalten – man genießt Tirana von oben, sieht fantastische neue Konstruktionen oder Edi Ramas künstlerisch gestaltete Fassaden, die den Sozialbauten die Tristesse nehmen. Der Rundumblick erleichtert die Orientierung beim anschließenden Spaziergang, der, sofern man will, auch hinter die Kulissen führt.
Das Land hat unglaublich viele Gesichter: Abwechslungsreiche Küsten, Lagunen, schneebedeckte Berge, stahlblaue Seen, türkis schimmernde Flüsse und traditionelle Dörfer. Dann wiederum stockt einem der Atem angesichts der hypermodernen Architektur oder der Villengrundstücke – 10% der Albaner sind reich, sehr reich…
Die Bevölkerung ist unglaublich zurückhaltend. Man “drängt sich nicht auf”, sondern wartet in der Regel, bis der Suchende fragt. Selbst Kinder raffen ihren ganzen Mut für ein where are you from zusammen. Eine Mittelschicht in unserem Sinn gibt es nicht, folglich sind 90% arm, was äußerlich selten sichtbar ist: Bei einem Durchschnittsverdienst von ca. 200 €/Monat hat sehr erstaunt, wie viel Wert auf Kleidung gelegt wird.
Kirchen und Moscheen findet man allerorts, die jeweilige Religion scheint aber ziemlich locker ausgeübt zu werden. Interessant ist die Bektashi-Gemeinschaft, sie wären tolerante Moslems, sagte uns eine junge Frau. Ein besonderer Raum in der Tekke ist der mit den Sarkophagen der Babas – es soll Glück bringen, wenn die eigene Unterwäsche (in Plastiktüten) eine Nacht dort liegt.
Was noch? Hoxhas Bunker in allen Größen sind über das ganze Land verstreut, ebenso der Müll. Daran gewöhnt man sich, auch an die aggressive Fahrweise, an der die massive Polizeipräsenz (Geschwindigkeitskontrollen) wenig ändert. Mercedes in allen Klassen und jeden Alters bestimmen den Verkehr, obwohl der Diesel mit ca. 1,25 € irre teuer ist. Also, nicht jammern über die deutschen Preise!
Der albanische Flaschenwein ist Geschmacksache. Gar nicht schlecht hingegen munden die selbst gekelterten Rot- und Weißweine, abgefüllt in 1,5 Liter Limo-/Wasserflaschen, die Bauern am Straßenrand verkaufen. Die Versorgung ist überall kein Problem, und was das Angebot in den großen Supermärkten betrifft – man muss weder auf die Niveacreme noch auf den Parmaschinken verzichten. Unser Reiseziel 2009 wird wieder Albanien sein!
Familie Dürr (Mai 2008)
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